Information zur Abholzung Bereich Eiskeller/Spielmannzugsheim
Schützenwald am Eiskeller
Im Mai 2026 ist an unserem Spielmannzugsheim durch einen gesunden Baum, der bei starkem Sturm umgestürzt ist, ein erheblicher Dachschaden entstanden. Seither hat es viele Gespräche gegeben, zum Beispiel mit der Versicherung.
Wir werden das Dach erneuern lassen. Den größten Teil der Kosten übernimmt die Versicherung; den Rest tragen sowohl der Hauptverein als auch der Spielmannszug.
Das Thema Verkehrssicherungspflicht und unsere Fürsorgepflichten als Waldeigentümer haben uns in den vergangenen Monaten stark beschäftigt. Wir als Vereinsvorstand haften auch privat für Sach- und Personenschäden, wenn grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Der Zustand des Waldes ist inzwischen auch der Versicherung bekannt. Auf diesen Umstand kann sie sich im Fall eines weiteren Schadens beziehen.
Wir sind als Verein vor wenigen Wochen bewusst der Forstgemeinschaft beigetreten, damit wir uns fachlich beraten lassen können. Der zuständige Förster hat sich den Wald genau angeschaut und Empfehlungen ausgesprochen. Daher mussten wir nun die Entscheidung treffen, die folgenden Maßnahmen in zwei Etappen durchführen zu lassen.
Die Forstgemeinschaft hat in gemeinsamer Abstimmung eine Firma beauftragt. In der ersten Etappe sollen zunächst die Bäume vom kleinen Waldhäuschen bis hinter das Schießheim gefällt werden. Die zweite Etappe sieht vor, dass der Wald vom Waldhäuschen in Richtung obere Straße „durchforstet“ wird. Das heißt, es wird geprüft, welche Bäume entfernt werden müssen.
Wir möchten ausdrücklich, dass dort wieder ein neuer, gesunder Wald entsteht!
Laut dem Förster bietet der Waldboden so viel Potenzial, dass ein neuer Wald aus eigener Kraft entstehen kann. Wo die Natur das nicht aus eigener Kraft schafft, werden wir selbst nachforsten. Dabei stimmen wir uns mit dem Förster darüber ab, welcher Baumbestand sinnvoll ist und welche Baumarten sich als Ergänzung eignen. Auch hier sind wir uns unserer Verantwortung bewusst und werden sinnvoll nachhelfen, wenn Bedarf besteht.
Wir haben uns diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Letztendlich musste sie aber getroffen werden!
Renate Knüwer
stellvertretend für den geschäftsführenden Vorstand